zurück zur Übersicht


Ohrakupunktur


Die Ohrakupunktur (auch als Auriculo-Therapie bezeichnet) kann als eine Sonderform der Akupunktur angesehen werden. Dabei werden die Reflexzonen der verschiedenen Körperteile auf der Ohrmuschel abgebildet.

Als Diagnose und Therapieform hat diese Form der Akupunktur eine lange Tradition, was Hinweise in 2000 Jahre alten chinesischen und ägyptischen Schriften widerspiegeln.


Der französische Arzt Paul Nogier (1908-1996) hat die französische Methode begründet, welche Vorteile gegenüber der chinesischen Variante bietet. Zu nennen sind hier, dass zusätzlich psychisch wirksame Ohrpunkte Anwendung finden können.


Die Nadelung am Ohr wird von Patienten als wenig belastend bezeichnet und für die Behandlung muss der Patient sich nicht entkleiden, was somit gerade älteren Patienten entgegenkommt.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt über 100 akute und chronische Krankheitsbilder, bei denen die Akupunktur sinnvoll eingesetzt werden kann.


Auszug der Anwendungsmöglichkeiten:


  • Schmerzzustände (akut, chronisch, psychogen, posttraumatisch, postoperativ)
  • Funktionelle Störungen (Krankheitsbilder ohne organischen Befund)
  • Psychogene Störungen (Unruhe, Nervosität, Angst, Depression, Lernstörungen…)
  • Suchttherapie (Essen, Rauchen, Alkohol, Medikamente, Drogen)
  • Infekte (Bronchitis, Rhinitis, Sinusitis, Infektanfälligkeit)
  • Entzündlicher rheumatischer Formenkreis
  • Tinnitus
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Traumata (somatisch, psychisch)
  • Adipositas
  • Schlafstörungen
  • Wechseljahresbeschwerden


Therapeutisches Abnehmen mit Ohrakupunktur


Übergewicht (Adipositas) wird weltweit immer mehr zum Problem. Dabei spielt der „Wohlstandsbauch“ nicht nur eine ästhetische Rolle, sondern kann eine ganze Reihe von Problemen nach sich ziehen, wie z.B.  nichtalkoholische Fettleber, Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt, Schlafanfall usw.


Die Ursachen  für Übergewicht können vielseitig  sein und  nicht immer sind Fehler in der Ernährung die alleinige Ursache.

Gemeinsam erarbeiten wir die Ursachen, die zu Ihrem Übergewicht geführt haben und wie Sie gesund abnehmen können.


Eine effektive und unterstützende Methode, um Sie auf Ihrem Weg zum Wunschgewicht zu begleiten, stellt die Ohrakupunktur dar. Mit den feinen Nadelstichen, die individuell angepasst werden, können Appetit und Heißhunger reduziert, der Stoffwechsel angeregt und zu einem besseren Wohlbefinden beigetragen werden.


Die Phase der Gewichtsreduktion ist auch gleichzeitig eine Zeit der Ernährungsumstellung, bei der ich Sie unterstützen werde. So brauchen Sie keine Angst haben, dass sich der Jojo Effekt einschleichen kann.

 

Ablauf der Behandlung:

  1. Anamnese, Ursachenfindung, Ohrakupunktur
  2. 10 Behandlungen mittels Ohrakupunktur im wöchentlichen Rhythmus
  3. Abschlusskonsultation



Ohrakupunktur bei Tinnitus

 

Ihr Tinnitus wurde von Ihrem HNO-Arzt fachmedizinisch bestens behandelt. Trotzdem leiden Sie weiterhin unter diesem ständigen oder immer mal wiederkehrenden Ohrensausen?

Vielleicht kommt zu dem Geräusch auch gelegentlich Schwindel dazu?


Hier können die Ohrakupunktur, ergänzend mit einer Mikrozirkulationskur wertvolle therapeutische Hilfe leisten.


Bei der Mikrozirkulationskur handelt es sich um eine Serie von Infusionen mit pflanzlichen und homöopathischen Präparaten, die über die Vene per Infusion zugeführt werden. Die verwendeten Präparate haben zum Ziel, die Durchblutung des Gehirns (Mikrozirkulation) zu fördern.


Durch die Aktivierung der Mikrozirkulation wird die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Zellen optimiert. Dadurch kann der Tinnitus gebessert werden, da er an Intensität, Häufigkeit und Lautstärke deutlich abnehmen kann.

Weitere positive Effekte können bei Schwindel, Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit erzielt werden.


Die Ohrakupunktur und die Infusion werden therapeutisch zum gleichen Zeitpunkt durchgeführt.

 

Bei Fragen können Sie sich gern an mich wenden!

 

 

 

Schröpfkopftherapie


Das Schröpfen gehört zu den ältesten naturheilkundlichen Verfahren überhaupt. 

Die Geschichte des Schröpfens geht bis ins 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Paracelsus (Schweizer Arzt des 16. Jahrhunderts) definierte den Satz: „Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft“.

Spezielle Schröpfgläser werden unter Vakuum auf die Haut gebracht. Durch die entstehende Saugwirkung, kommt es zu einer Anregung der Durchblutung im entsprechenden Gebiet. Sauerstoff kommt vermehrt ins Gewebe, Stoffwechselprodukte können abtransportiert werden, Verspannungen und Schmerzen können sich lösen. Des Weiteren kommt es zu einer Anregung des Immun- und Lymphsystems. Von einer reflektorischen Wirkung über Nervenbahnen auf bestimmte Organe, kann somit der gesamte Organismus von dieser Therapieform profitieren.

 

In einzelnen wissenschaftlichen Studien, konnte die Wirksamkeit des Schröpfens belegt werden: Forschende beobachteten eine stärkere Schmerzlinderung bei geschröpften Patientinnen und Patienten bei chronischen Rückenbeschwerden und Beschwerden im Schulter-Nackenbereich, im Vergleich zu nicht behandelten Probandinnen und Probanden.

nachzulesen unter:

Auch beim Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk ließ sich die Wirksamkeit der Schröpkopftherapie nachweisen.

nachzulesen unter:

Anwendungsbereiche:


  • Rückenschmerzen
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Regelschmerzen
  • Verdauungsstörungen (Obstipation)
  • Depression
  • Organproblemen (Magen, Leber, Galle)

 

Unterschieden wird zwischen dem trockenen und blutigen Schröpfen, sowie der Schröpfkopfmassage. Dabei kommen Gläser mit verschiedenen Durchmessern zur Anwendung.


Trockenes Schröpfen

Beim trockenen Schröpfen werden die Gläser mittels Vakuumpumpe aufgebracht und durch den erzeugten Unterdruck bleiben diese fest auf der Haut sitzen. Anwendung findet dies bei weißen („kalten, leeren“) Gelosen (Verhärtung im Unterhaut- und Muskelgewebe). Das sind schmerzhafte, kalte und blasse Zonen, in denen die Durchblutung vermindert ist.


Blutiges Schröpfen

Bei der blutigen Art des Schröpfens wird die Haut mit einer sterilen Lanzette vor Aufsetzten des sterilen Schröpfglases leicht gestichelt. Durch die Saugwirkung füllt sich das Schröpfglas mit Blut und Gewebewasser. Zur Anwendung kommt sie bei „Füllezuständen“. Dies äußert sich in einer sogenannten roten („heißen“) Gelose (Verhärtung im Unterhaut- und Muskelgewebe).

Es handelt sich dabei um eine Gewebeaufquellung, die heiß, prallelastisch und schmerzhaft ist.


Schröpfkopfmassage

Bei der Schröpfkopfmassage wird auf den zu massierenden Bereich ein durchblutungsförderndes Öl aufgetragen. Das durch den Unterdruck festgesogene Glas wird langsam über den Rücken verschoben. Dabei ist das Lösen von Verklebungen und Schlacken im Gewebe möglich, stark verspannte Muskulatur wird gelockert, Stoffwechsel und Lymphtätigkeit werden angeregt.